Aufgabengebiete

Unsere Tätigkeiten

"Kunst und Kultur sind ohne die schöpferischen Leistungen ihrer UrheberInnen nicht möglich. Die faire Honorierung dieser Leistungen bei entsprechender kommerzieller Nutzung und Beanspruchung entspricht einem kulturellen Selbstverständnis, dem wir mit unserer Arbeit Rechnung tragen wollen." - Günter Schönberger, Geschäftsführer

Als Gesellschaft zur Wahrnehmung visueller Rechte vertritt die Bildrecht Kunstschaffende in all jenen Rechten, die von einer Privatperson nicht, oder nur schwer, wahrgenommen werden können. Das bedeutet, dass wir für die Lizenzierung und die Durchsetzung individueller Rechte sorgen (z.B.: Folgerecht, Reproduktionsrecht).

In einem Entwicklungsprozess, in dem die Digitalisierung von Kunstwerken ihren Höhepunkt erreicht, ist es für KünstlerInnen wichtig, am Puls der Zeit zu bleiben und trotzdem nicht auf ihre Rechte verzichten zu müssen. Die Bildrecht setzt an diesem Punkt an und garantiert eine Balance zwischen den Interessen der Kunstschaffenden einerseits und jenen der Museen, Galerien, Kultureinrichtungen und des Publikums andererseits.

Neben ihrer Tätigkeit in Lizenzierungs- und Rechtsfragen, versteht sie sich als gemeinnütziges Organ, um die Öffentlichkeit für kulturrelevante Themen zu sensibilisieren und die öffentliche Wahrnehmung von Kunstschaffenden in den Bereichen von bildender Kunst, Fotografie, Choreografie, Architektur und Design zu forcieren. 

Den Stellenwert der Kunst sowie die konkrete, existenzielle Basis von Künstlern und Künstlerinnen zu stärken, sieht sie als primäre Aufgabe. Im kulturpolitischen Diskurs setzt sie sich konsequent für einen respektvollen und fairen Umgang mit geistigem Eigentum ein und bekräftigt in der öffentlichen Diskussion die Forderung der Vergütung von multifunktionalen Speichermedien.

 

DIE WICHTIGSTEN VON UNS WAHRGENOMMENEN RECHTE

Das Reproduktionsrecht
Die Bildrecht erteilt Reproduktionsgenehmigungen an Zeitungen, Verlage und Museen für die Abbildung von Kunstwerken in diversen Publikationen. Mitarbeiter der Bildrecht überprüfen Belegexemplare und sichten regionale sowie überregionale Zeitungen und Journale auf die Nutzung geschützter Werke. Die entsprechenden Einnahmen werden nach Abzug der Verwaltungskosten direkt den Urheberkonten gutgeschrieben. Die Abrechnung erfolgt zweimal im Jahr.

Das Senderecht
Bezüglich der Ausstrahlung von Werken der bildenden Kunst hat die Bildrecht mit den öffentlich-rechtlichen Sendern (ORF) Pauschalverträge abgeschlossen. Sie prüft kontinuierlich alle relevanten TV-Sendungen auf geschützte Werke und vergleicht diese mit den Informationen der Mitglieder. Die Pauschalzahlungen werden dann auf jene KünstlerInnen verteilt, deren Werke gesendet wurden. Die Ausschüttung erfolgt einmal jährlich.

Das Folgerecht
Wenn angekaufte Werke vom Kunsthandel weiterveräußert werden, sieht das Folgerecht eine prozentuale Beteiligung der Kunstschaffenden, oder der betreffenden ErbInnen, am Verkaufspreis vor. Galerien, Auktionshäuser und KunsthändlerInnen sind daher gesetzlich verpflichtet der Bildrecht Auskunft über folgerechtspflichtige Verkäufe zu erteilen und die Abgaben an die Bildrecht abzuführen. Diese werden von der Bildrecht an die betreffenden Bezugsberechtigten ausgeschüttet.

Gesetzliche Vergütungsansprüche
In den folgenden Punkten hat die Bildrecht pauschalisierte Gesamtverträge über die Vergütung der Werknutzungen getroffen. Diese Vergütungen werden anhand von Selbstmeldungen der KünstlerInnen und nach Abzug der in den Verteilungsbestimmungen festgesetzten Aufwendungen für soziale und kulturfördernde Maßnahmen ausgeschüttet. Die Verteilung erfolgt einmal im JahrVon der Bildrecht verteilt werden die:

- Bibliothekstantieme
- Fotokopiervergütung
- Schulbuchvergütung
- Leerkassettenvergütung
- Kabelvergütung

 

News

Neuigkeiten und Wissenswertes

Informieren Sie sich hier über unsere kommenden Events, über rechtliche Neuerungen und Kampagnen

Bildraum 01 | 07 | Bodensee

FAQ

FAQ - Urheberrecht & Bildrecht

Fragen und Antworten zu den Themen: Urheberrechtsschutz, Zuständigkeiten und Organisation der Bildrecht, Folgerecht und Leerkassettenvergütung