Bildraum Bodensee
29. Mai 2018 bis 28. Juni 2018

das weisse haus

sonic objections #2


Bildraum Bodensee  | sonic ob
jections #2
Bella Angora, Angélica Castelló, Faxen, Bernhard Garnicnig,
Ulrike Königshofer, Albert Mayr, Ulla Rauter, Strotter Inst.,
Benjamin Tomasi, Mario de Vega, Thomas Wagensommerer

Eröffnung Bildraum Bodensee
Dienstag, 29. Mai 2018, 19 Uhr 


Begrüßung:
Günter Schönberger, Bildrecht
Zur Ausstellung: 
Alexandra Grausam, das weisse haus und Karl Salzmann, Kuratoren 
Performance:
Bella Angora

sonic objections ist die erste Kooperation des Kunstvereins das weisse haus und der Bildrecht. Erstmals sind damit auch parallele Ausstellungen im Wiener Bildraum 01 und im Bregenzer Bildraum Bodensee thematisch miteinander verbunden. Rund um das Element Klang als Material und Werkstoff in der Kunst zieht sonic objections eine topografische und akustische Verbindungslinie zwischen Osten und Westen. 

Dass bildende KünstlerInnen mit Sound und Klang arbeiten hat Tradition. Der Ursprung der Soundart/Klangkunst liegt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die jüngsten zwei Jahrzehnte brachten eine intensive Auseinandersetzung und Weiterentwicklung durch eine Vielzahl an KünstlerInnen. Von komplett stillen Werken hin zu unerträglichem Lärm, explodierenden Objekten und fein gezeichneten Partituren, das Medium Klang und seine Ausprägungen sind vielfältig und von Interdisziplinariät gekennzeichnet.

Die duale Ausstellung sonic objections in Wien und Bregenz zeigt zeitgenössische Positionen nationaler wie auch internationaler Künstler/innen. Es bedeutet aber keineswegs, dass sich Sound-Arbeiten “nur” mit Klang beschäftigen. Oft ist das Material Klang Mittel zum Zweck, Pinsel und zugleich Werkzeug um subtile, medien- und gesellschaftskritische Inhalte zu kommunizieren und um diese dem Diskurs freizugeben. Selbst Werke, die gar nicht klingen oder Klänge erzeugen, können ihren Ursprung im Sound haben. Stille ist in den Ausstellungen daher ein - trotz vermeintlicher Gegensätzlichkeit - zentrales und unersetzliches Element. 

Die zwei zueinander in Beziehung stehenden Ausstellungen sonic objections #1 und #2 führen unterschiedliche Felder der mittlerweile zur Soundart entwickelten Kunstrichtung zusammen: “Kann Klangkunst bzw. Soundart ohne Klang, also dem zentralen Element der Kunstform, existieren?”. Im Bildraum 01 in Wien ziegen zwei konzeptionellen Arbeiten, wie anhand von Symbolen, Objekten und Worten, Klang auch in stillen und stummen Werken präsent sein kann.  

Während die Ausstellung in Wien ganz ohne Klänge und Geräusche auskommt, ist jene im Bildraum Bodensee breit gefächert und zeigt die multiplen Arbeitsweisen von KünstlerInnen in diesem Bereich:  von Referenzsystemen der Pop-Kultur bis zu eigens konstruierten Apparaturen, sonic objections verbindet anhand von installativen, skulpturalen und performativen Werken diese unterschiedlichen Strömungen und hilft, durch die Gegenüberstellung deren Arbeits- und Denkweisen zu ergründen, wobei eine Dekonstruktion nicht ausgeschlossen bleibt.

Ausstellungsdauer Bildraum Bodensee: 
 1. - 28. Juni 2018

Eröffnung Bildraum 01
Donnerstag, 24. Mai 2018, 19 Uhr

Bildraum 01 | sonic objections #1
Ulla Rauter, Karl Salzmann

Eine Kooperation der Bildrecht mit das weisse haus 

 

Fotocredits:
Karl Salzmann, Repetion is a common rhetorical device, 2018, Gummi, Mikrofone & Stative, Kabel, Elektronik| Foto: Karl Salzmann© Bildrecht, Wien 2018;
Mario de Vega, Collisions, 2016, Beton, Strom, 2-poliges Kabel, Automobil Airbags, Stoff | Foto: Mario de Vega © Bildrecht, Wien 2018;
Albert Mayr, Drum Solo, 2017, Digital-Video, 7:28 min. | Foto: Albert Mayr © Bildrecht, Wien 2018

 

 

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