Die VBK wird zur BILDRECHT

Die Mission der Bildrecht
09/18/2013

Die Bildrecht versteht sich als zeitgemäße Urheberrechtsgesellschaft, die sich für eine Balance zwischen den Interessen der Kunstschaffenden und den Interessen der NutzerInnen einsetzt und eine stärkere Präsenz in der Öffentlichkeit anstrebt.

Die Bildrecht ist eine Gesellschaft zur Wahrnehmung visueller Rechte GmbH und vertritt in Österreich über 2.500 Kunstschaffende (Bildende KünstlerInnen, FotografInnen und ChoreografInnen), indem sie in deren Auftrag deren Rechte wahrnimmt (durch Partnergesellschaften in mehr als 30 Ländern auch international).

Mit der erweiterten Infrastruktur am neuen Standort im 7. Bezirk wird die Bildrecht Ihre Serviceleistungen für KünstlerInnen und Nutzerinstitutionen weiter verbessern.

Der bisherige Ausstellungsraum „Artefakt“ in der Inneren Stadt wurde neu gestaltet und eröffnet in wenigen Tagen als Bildraum 01.  Neben dem bestehenden Ausstellungsraum im Palais Ferstel wurde aufgrund der starken Nachfrage ein zusätzlicher Raum für künstlerische Präsentationen unweit des Museumsquartiers geschaffen: der Bildraum 07, ein modern ausgestatteter Ausstellungsraum, der sich einerseits der Förderung der jüngeren Künstlergeneration widmet und andererseits mit Präsentationen zur Etablierung von ausgewählten Bildrecht-KünstlerInnen beitragen will.

Symbolisch stehen diese beiden Neuerungen auch für ein neues Selbstverständnis der Geschäftstätigkeit der Bildrecht. Die Bildrecht wird Ihre Büroräumlichkeiten als Ort der Begegnung und des Diskurses auch einem breiteren Publikum öffnen. Neben den klassischen Beratungsleistungen bei Rechtsfragen lädt die Bildrecht auch zu Diskussionsrunden über relevante Fragen des Kunstbetriebs ein. In einem neu eingerichteten Bibliotheksraum stehen den Kunstschaffenden der Bildrecht über 3000 Kunstbücher zur Verfügung, Teile der Büroräume werden auch als temporäre Ausstellungsflächen geöffnet. 

Der neue Kommunikationsauftritt der Bildrecht soll neben dem breiten Spektrum der Kunstschaffenden verstärkt auch die NutzerInnen und die Öffentlichkeit ansprechen. Gemeinsame wichtige Zukunftsfragen und –projekte können aus der Sicht des Geschäftsführeres der Bildrecht, Günter Schönberger, nur durch eine verstärkte Zusammenarbeit funktionieren. Dies geschieht aktuell durch einen weiteren Ausbau der Partnerschaft und der Serviceleistungen gegenüber den Museen und Ausstellungshäusern.

Die Bildrecht will ihre langjähre Erfahrung und ihr Know-How in der Rechteklärung nutzen und die institutionellen Nutzer hier entlasten. Die Digitalisierung bietet für viele Museums- und Medienarchive eine Chance, verstärkt an die Öffentlichkeit zu treten. Die Bildrecht unterstützt Archive und Museen bei ihren laufenden Digitalisierungsprojekten wie beispielsweise Europeana und will verstärkt durch kollektive Lizenzierung die Digitalisierung der Kunstbestände ermöglichen. 

Ganz allgemein tritt die Bildrecht in komplexen Urheberrechtsfragen für mehr Flexibilität und Pragmatismus ein und will die politischen Entscheidungsträger zu einem Konsens für eine ausgewogene Reform des Urheberrechts gewinnen. Nur ein fairer und respektvoller Umgang mit geistigem Eigentum ermöglicht aus Sicht der Bildrecht eine Vertiefung der gesellschaftlichen Wertschätzung der Kunst. 

 

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Bildraum 01 | 07 | Bodensee

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