HELP! Unterstützung in Notsituationen | 29. Juni | IG Bildende Kunst

29. Juni 2015

"Notebook kaputt? Geige gestohlen? Alternativmedizin zu teuer? Längerer Einkommensausfall durch Krankheit? Eine Delogierung droht?"
- Der Künstler_innensozialversicherungsfonds (KSVF) kann seit 2015 erstmals Beihilfen zur Unterstützung in besonderen Notfällen vergeben. Bis zu 500.000 Euro stehen hierfür jährlich zur Verfügung. Auch Verwertungsgesellschaften wie etwa die Bildrecht können – aus den sogenannten SKE-Fonds – individuelle Unterstützung zur Verbesserung der sozialen Lage gewähren. Voraussetzung ist, dass eine soziale Notlage vorliegt.

Aber was genau gilt jeweils als Notsituation? Unter welchen Voraussetzungen kann ich welche Unterstützung erhalten? Einmalig oder auch monatlich? Wer entscheidet darüber? Und schlicht zur Praxis: Wie komme ich von der Notlage zum notwendigen Geld?

Und die SVA? Wenn ich mir meine Sozialversicherungsbeiträge plötzlich nicht mehr leisten kann?
Die SVA kann mit der Überbrückungshilfe dazu beitragen, bei unvorhersehbaren existenzbedrohenden Ereignissen Härtefälle zu vermeiden, indem sie vorübergehend auf die Hälfte der vorgeschriebenen Sozialversicherungsbeiträge verzichtet. Aber auch Unterstützung bei lang andauernder Krankheit, Befreiung von Rezeptgebühr und Kostenanteil (Selbstbehalt) oder der jährliche Heizkostenzuschuss sind relevante "Details" aus dem Repertoire der SVA.

Gäste: Bettina Wachermayr (KSVF), Günter Schönberger (Bildrecht), Andreas Cech (SVA)
Moderation: Belinda Kazeem-Kaminski (Kulturwissenschafterin, Künstlerin)
Beginn: 29. Juni 2015 um 10 Uhr
Ort: IG BILDENDE KUNST, Gumpendorfer Straße 10-12, 1060 Wien

Eine Veranstaltung in Kooperation von Alumniverein der Akademie der bildenden Künste Wien und IG BILDENDE KUNST.

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