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CHRISTA SOMMERER & LAURENT MIGNONNEAU
Foto: “Homo Insectus”, interactive installation, 2020 | Courtesy of the artists © Bildrecht, Wien 2020

CHRISTA SOMMERER & LAURENT MIGNONNEAU

Eröffnung: 20. August 2020, 19 Uhr

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CHRISTA SOMMERER & LAURENT MIGNONNEAU
Foto: “Homo Insectus”, interactive installation, 2020 | Courtesy of the artists © Bildrecht, Wien 2020

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Eröffnung: 20. August 2020, 19 Uhr

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CHRISTA SOMMERER & LAURENT MIGNONNEAU
Foto: “Homo Insectus”, interactive installation, 2020 | Courtesy of the artists © Bildrecht, Wien 2020

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Eröffnung: 20. August 2020, 19 Uhr

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Foto: Logo, Ars electronica

CHRISTA SOMMERER & LAURENT MIGNONNEAU | hosted by ARS ELECTRONICA

Bildraum 07

20. August 2020 bis 12. September 2020

In Kooperation mit dem Ars Electronica Festival zeigt Bildraum 07 Werke von Christa Sommerer und Laurent Mignonneau. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit natürlichem und künstlichem Leben, menschlicher und elektronischer Kommunikation sowie der Einbeziehung des Publikums in das offene Werk.

Im Mittelpunkt stehen bereits seit Anbeginn ihrer Zusammenarbeit Anfang der 1990er-Jahre schöpferische Wachstumsprozesse. Virtuelle Kreaturen, Insektenwesen und Pflanzendickichte bewegen und verwandeln sich durch das unmittelbare Eingreifen des Publikums. Im Bildraum 07 präsentieren Christa Sommerer und Laurent Mignonneau mit Homo Insectus (2020) ihre aktuellste Installation, in der sie die Bedeutung der Insekten für unser Ökosystem thematisieren. Die TeilnehmerInnen können dabei interaktiv erleben, wie sich ihr eigener Körper in einen Lebensraum für künstliche Ameisen verwandelt. Solange das Publikum im sensiblen Dialog mit der Welt der künstlichen Kreaturen steht, vermehren sich diese und organisieren sich zu Kolonien.

Zudem sind Werke aus der Serie Portrait on the Fly (2016), der Ausgangsarbeit zu Homo Insectus und ein Kommentar zur Selfie-Kultur sowie zu den Themen Flüchtigkeit und Vergänglichkeit, präsentiert. Inspiriert von den manieristischen Bildniskompositionen Giuseppe Arcimboldos (1526-1593) hat das Duo eine Software entwickelt, die aus virtuellen Fliegenschwärmen menschliche Portraits modelliert. Der Monitor dient dem konzentrierten Betrachter als Spiegel, in dem die individuellen Gesichtszüge durch die Formierung der computergenerierten Fliegen erkennbar werden. Bewegt sich der Betrachter, schwärmen die Fliegen irritiert wieder aus. Das menschliche Porträt wird zum flüchtigen Abbild seiner selbst. Und die Fliege, sie steht in der Tradition des barocken Stilllebens als Sinnbild des Memento Mori, der Vergänglichkeit alles Irdischen.

Ausstellungsdauer: 21. August – 12. September 2020

COVID 19: Wir bitten Sie, vor Ort den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand zu anderen Personen einzuhalten.


Christa Sommerer, *1964 in Ohlsdorf.
Laurent Mignonneau, *1967 in Angoulême, Frankreich
Das Duo lebt und arbeitet in Kyoto, Japan, und Wien.

Christa Sommerer Studium der Botanik und Anthropologie, Universität Wien sowie der Bildhauerei an der Akademie der bildende Künste, Wien. Laurent Mignonneau Studium der Videokunst, Akademie der bildenden Künste Angouleme, Frankreich. Erste Zusammenkunft 1991 am Institut für Neue Medien, Städelschule Frankfurt unter der Leitung von Peter Weibel. Kollaboration seit 1922.

Als Pioniere der interaktiven Kunst bespielten sie seit 1992 um die 250 Ausstellungen in renommierten Institutionen und Sammlungen, darunter: Centre Georges-Pompidou Paris, Cartier Foundation Paris, Hermès, Paris, ZKM Karlsruhe, Martin Gropius Bau Berlin, Ars Electronica Center, Linz, Tokyo Metropolitan Museum of Photography, House-of-Shiseido, Tokio. Sommerer und Mignonneau sind Preisträger der "Golden Nica" - Ars Electronica Award für interaktive Kunst 1994 (Linz, Österreich), des "Ovation Award" des Interactive Media Festival 1995 (Los Angeles, USA), des "Multi Media Award '95 " der Multimedia Association Japan und des "World Technology Award" London (2001).
Derzeit unterrichten Sommerer und Mignonneau an der Kunstuniversität Linz und leiten die dortige Abteilung für Interface Cultures.


Eine Kooperation der Bildrecht mit
Ars Electronica 2020

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