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ANNIKA HIPPLER
Foto: Annika Hippler, Aire, 2019, Luminogramm (Unikat), 50 x 40 cm (Detail)

ANNIKA HIPPLER

Abschlusspräsentation: Donnerstag, 14. November 2019, 19 Uhr

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ANNIKA HIPPLER
Foto: Annika Hippler, Studioansicht, Bildraum Studio, 2019 | Foto: Eva Kelety

ANNIKA HIPPLER

Abschlusspräsentation: Donnerstag, 14. November 2019, 19 Uhr

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ANNIKA HIPPLER
Foto: Annika Hippler, Studioansicht, Bildraum Studio, 2019 | Foto: Eva Kelety

ANNIKA HIPPLER

Abschlusspräsentation: Donnerstag, 14. November 2019, 19 Uhr

Abschlusspräsentation

ANNIKA HIPPLER | Bildraum Studio

14. November 2019

Bildraum Studio | Brotfabrik Wien
Absberggasse 27, Stiege 9, Wien 10

Abschlusspräsentation: Donnerstag, 14. November 2019, 19 Uhr

Begrüßung:

Günter Schönberger, Bildrecht
Zu den Werken:
Kira Marina von Bismarck, freie Kuratorin

DJs Patrick Pulsinger | Grace Schella

Die Dimensionen von Licht und Schatten in ungeahntem Detailreichtum, das fasziniert und leitet Annika Hipplers künstlerisches Werk. Die jüngsten Resultate ihrer sechs monatigen Artist in Residence zeigt die berliner Künstlerin in ihrer Abschlusspräsentation „Die Ora – Licht, Zeit und Wind“ im Bildraum Studio in der Brotfabrik.

Hippler reiht sich in ein lange Tradition künstlerischer Auseinandersetzung mit dem immateriellen Medium „Licht“ und dessen Darstellung ein. Ob in großräumigen Lichtinstallationen oder dem Luminogramm, ein eigenständiges Original-Lichtbild, dass die ursprünglichste Form der kameralosen Fotografie darstellt. Was passiert wenn ein gebündeltes Licht eines Linienlasers über eine bewegte Wasseroberfläche auf lichtempfindliches Material stößt?

Diese Fragestellung hat die Künstlerin dazu angeleitet während ihrer Artist in Residence die mehrteilige Arbeit „Danu“ (2019) zu entwickeln. Hierfür hat sie – wie der Titel schon verrät - das Wasser der Donau als Basis ihrer Luminogramme verwendet. In der Dunkelkammer wird das Donauwasser in Bewegung versetzt und mit Laserlicht auf Schwarz-Weiß-Fotopapiere reflektiert. Aus den Lichtreflexionen der Wasserwellen erstellt die Künstlerin dreidimensionale Momentaufnahmen sich überlagernder Wellenformationen, die ganz ohne Kamera und digitale Eingriffe die Einzigartigkeit und Unwiederholbarkeit des eingefangenen Augenblicks dokumentieren. Die Arbeiten offenbaren einen transparenten Blick in die innere Welt der Wellen, ihren Aufbau und ihre Architektur im zeitlichen Verlauf ihrer Bewegung.

„Annika Hipplers Arbeiten sind rhythmische, hypnotische Raum- und Bildkompositionen, eingebettet in eine sanfte Trance, deren räumliche Grenzen erst präzise definiert, dann chemisch völlig aufgelöst und für das menschliche Auge portioniert visuell unendlich erweitert werden.“, so Gregor Jansen, Direktor der Kunsthalle Düsseldorf.


Annika Hippler, *1978 in Berlin, Deutschland.
1998-2000 Studium Universität der Künste Berlin, Diplom
diverse nationale und internationale Ausstellungstätigkeit (Auswahl 2018-2012): Montagehalle, Berlin; Rudolf-Scharpf-Galerie, Wilhelm-Hack-Museum, Ludwigshafen; Galerie Oel-Früh, Hamburg; KGF Gallery, Moskau; Raum Heute, Nürnberg; Spor Klübü, Berlin; Phoenix-BB, Berlin; Quartierskünstleratelier, Hamburg; Werk 23, Berlin; Künstlerhaus Meinersen; Kunstmuseum Celle; Till Richter Museum, Buggenhagen; Roemer-Pelizaeus Museum, Hildesheim; 2. Berlin Britzenale, Berlin; Galerie Bräuning Contemporary, Affenfaust Galerie, Hamburg; Houmt-Souk, Djerba; Salon Hansa, Berlin; Kunstquartier Bethanien, Berlin; Loftas Art Factory, Vilnius; Post Gallery, Kaunas; Luftschutzbunker, Bochum; Zverev Center for Contemporary Art, Moskau; Uferhallen, Berlin, uvm.

Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage von Annika Hippler


Öffnungszeiten Bildraum Studio: nach Vereinbarung und bei Events