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Foto: Chrisoph Luger, O.T., 2014 (Detail), Leimfarbe auf Papier, Foto: Eva Kelety, 2014 | © Bildrecht Wien 2019
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Foto: Eva Kelety, Ausstellungsansicht Christoph Luger, Bildraum 07, 2014 | © Bildrecht, Wien 2019

Ausstellung

CHRISTOPH LUGER

11. Februar 2014

Bildraum 07 | Burggasse 7-9, Wien 7
Öffnungszeiten: Di - Fr: 13 - 18 Uhr

Eröffnung: Dienstag, 11. Februar 2014, 18 Uhr

Begrüßung
Günter Schönberger, Bildrecht
Zur Ausstellung
Mag. Silvie Aigner, Kunsthistorikerin

Es sind vorwiegend Großformate, mit denen sich Christoph Luger auseinandersetzt. Obwohl die Ausmaße dieser Arbeiten bis zu zehn Meter Länge annehmen können, ist der Bildträger ausschließlich Papier. Schicht um Schicht setzt es Christoph Luger zusammen, verklebt es und fixiert es direkt an der Atelierwand. Erst wenn die aneinandergefügten Fragmente zu einem Bildkörper gestaltet wurden, setzt der eigentliche Malprozess ein.

Die Papierwand wird zu einem Fresko, wird beschichtet mit wasserlöslichen Leimfarben, die großflächig und zügig aufgetragen werden. Wassertropfen ziehen über das Papier, stellenweise werden aufgeweichte Papierlagen abgezogen, andere Stellen oder Ränder erneuert. Der Entstehungsprozess selbst setzt bewusste Spuren, er hinterlässt Benutzungserscheinungen, die das Papier regelrecht verwunden, es aufreißen, durchlöchern und abschürfen.

Erst beim Abnehmen von der Wand wandeln sich diese Arbeiten vom Fresko zum Bild. Fragile Tafelbilder entstehen, die sich durch einen in leisen Tönen gehaltenen Farbauftrag auszeichnen, der ebenso wie die Beschränkung auf Abstraktion charakteristisch für Lugers Schaffen ist.

Ausstellungsdauer: 12. Februar - 30. April 2014

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Portrait Christoph Luger, Foto: Eva Kelety, 2014 | Bildrecht Wien, 2019