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Foto: Marbod Fritsch, Installationsentwurf „Jean-Luc“, Digitaldruck, 2017 (Details) © Bildrecht, Wien 2019

Ausstellung

MARBOD FRITSCH | Jean-Luc

14. September 2017

Bildraum 07 | Burggasse 7-9, Wien 7
Öffnungszeiten: Di-Fr: 13-18 Uhr

Eröffnung: Donnerstag, 14. September 2017, 19 Uhr

Begrüßung:
Günter Schönberger, Bildrecht
Zur Ausstellung:
Sibylle Fritsch, Kulturjournalistin

„REAL IST WAS ZWISCHEN DEN DINGEN IST UND NICHT DAS DING SELBST“,
dieses Zitat des Filmregisseurs Jean-Luc Godard stellt Marbod Fritsch seiner Ausstellung im Bildraum 07 voran. Ebenso wenig wie der zitatenwütige Regisseur ist auch der Künstler auf eine Stilrichtung festzulegen. Fritsch konzipiert medienübergreifend in Zeichnungen, Malereien und konzeptionelle Projekte Denk- und Handlungsräume, in denen er mit textuellen und zeichenhaften Codes die Auflösung und Erzeugung von Realität thematisiert.

Für die Ausstellung Jean-Luc hat er einen fünfzehn Meter langen, digital bedruckten Teppich entworfen, der die Wände des Galerieraumes emporzuklettern scheint. Erst bei genauer Betrachtung und aus größerer Distanz wird im scheinbar abstrakten Muster der Satz von Godard sichtbar, der auf jenen metaphorischen Raum zwischen den Dingen zielt, den der Teppich physisch besetzt. Der Text wird so zu meinem bildkünstlerischen Werk, das seinen Sinn aus der speziellen räumlichen Setzung ableitet.

Erst Geduldigen, Betrachtern, die den Text zusammensetzen und decodieren, eröffnen sich Assoziationen und Symbole. Ohne Decodierung durch die Betrachter bleibt das Werk auf sich zurückgeworfen. „Marbod Fritsch bringt geistige und visuelle Nahrung aufs "Tapet": Er erzählt vom begehbaren digitalen Teppich der Gegenwart der unseren und den Galerie - Raum verwandelt. Wie die digitale Welt unser Dasein verändert hat. Der Teppich als Spielfeld der Kunst.“- Walter König zu Jean-Luc

Ausstellungsdauer: 15. September – 13. Oktober 2017

Mehr Informationen auf der Homepage von Marbod Fritsch