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MERLIN KRATKY | Welcome to the Promised Land
Foto: Dead or Alive, Bildraum 07 | Foto: Eva Kelety © Bildrecht, Wien 2020

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MERLIN KRATKY | Welcome to the Promised Land
Foto: The Day Philosophy Becomes Mainstream, Bildraum 07 | Foto: Eva Kelety © Bildrecht, Wien 2020.

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MERLIN KRATKY | Welcome to the Promised Land
Foto: Welcome to the Promised Land, Bildraum 07, 2020 | Foto: Eva Kelety © Bildrecht, Wien 2020.

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MERLIN KRATKY | Welcome to the Promised Land
Foto: Merlin Kratky, "Dead or Alive", 2018 | © Bildrecht, Wien 2020

MERLIN KRATKY | Welcome to the Promised Land

MERLIN KRATKY | Welcome to the Promised Land

Bildraum 07

24. Juni 2020 bis 13. August 2020

Merlin Kratky experimentiert in seinem plastischen Werk, in Rauminterventionen und collagenhaften Malereien mit dem spannungsvollen Gegensatz zwischen der Natürlichkeit und der schrillen, künstlichen Alltagswelt. Geleitet von einem ironischen Blick auf unsere Gegenwart kontrastiert der Künstler dabei einen monochromen, minimalistischen Ausdruck mit vertrauten Erscheinungsformen.

Kratky vereint glattgeschliffenen Beton und Gips zu einer anatomischen Referenz, legt warme Holztöne in Ketten und erweitert das klassische Tafelbild um die natürliche Haptik stofflicher Strukturen. Weide, Apfel, Kirsche, Hölzer aus Heimischen Wäldern, werden zu Objekten, die mal glattpoliert, mal wolkig besprayt, eine einzigartige (Zwangs-)Symbiose eingehen. Dieses Zusammentreffen von Natur und menschlicher Schöpfung spiegelt eine abstrakte Sicht des Künstlers auf eine Welt wider, deren Strukturen, Abläufe und Dogmen - so widersprüchlich und unvereinbar sie auch erscheinen - sich unmerklich in unser Welt- und Selbstverständnis eingliedern.

Merlin Kratky, bis dato kein Freund der sanften Zwischentöne, der konkret und zumeist schrill Naturerscheinungen in Beton goss, zeigt sich in seinen aktuellen Arbeiten zunehmend subtiler und metaphorischer. Wie unter Wachstumsschmerzen scheinen sich seine Skulpturen am Prinzip des Absoluten abgearbeitet zu haben. „Dead or Alive“, unter diesem Titel ragen nun Kratkys Knochenobjekte wie Schrödingers Katze aus dem Sand der Zeit. Seine Kettenkonstruktionen schlagen den Takt in Holz und Gips, während in großformatigen Malereien die Ordnung des Systems bereits in Schieflage geraten ist. Diese Gegenüberstellung konträrer Gegebenheiten, die Thematisierung der Grauzonen und Wendungen, durchdringt das aktuelle Werk von Merlin Kratky und ist Drehpunkt der Ausstellung im Bildraum 07.

Mehr Informationen finden Sie auf der website von Merlin Kratky