Strings_1.jpg
HRVOJE HIRŠL
Foto: Hrvoje Hiršl | Strings, 2018, Sounds installation, dimension variable | © the Artist & Bildrecht, Wien 2020

HRVOJE HIRŠL

Artist-in-Residence

A4_2.jpg
HRVOJE HIRŠL
Foto: Hrvoje Hiršl | A4, 2009, Installationsdetail, 480 A4 sheets of papers, 1 laser printer toner | © the Artist & Bildrecht, Wien 2020

HRVOJE HIRŠL

Artist-in-Residence

Spheres(Euclidian-space).jpg
HRVOJE HIRŠL
Foto: Hrvoje Hiršl | Spheres (Euclidian space), 2013, Air compressor, tubes, relays, micro controller, party trumpets | © the Artist & Bildrecht, Wien 2020

HRVOJE HIRŠL

Artist-in-Residence

Bildschirmfoto 2020-10-29 um 14.55.16.png
HRVOJE HIRŠL
Foto: Hrvoje Hiršl | Prints, powder toner, speakers and plexiglas plate| making of, videostill | © the Artist & Bildrecht, Wien 2020

HRVOJE HIRŠL

Artist-in-Residence

thumbnail__DSC7347.jpg
HRVOJE HIRŠL
Foto: Sirens (Music of the Spheres), sound installation, 450 plastic trumpets, electromagnetic valves | © the Artist & Bildrecht, Wien 2020

HRVOJE HIRŠL

Artist-in-Residence

HRVOJE HIRŠL

Bildraum Studio

21. Dezember 2020 bis 21. Mai 2021

Hrvoje Hiršl, Künstler und Designer aus Zagreb, bezieht ab Mitte Dezember das Bildraum Studio. Seine Arbeiten umfassen Ton,-Video,- und interaktive Installationen sowie Prints, in denen er Automatisierungen und kybernetischen Systemen nachgeht.

Während der sechsmonatigen Studioaufenthaltes wird Hiršl Limits of Representation fortsetzen. Dieses umfangreiche Ausstellungsprojekt umfasst Zeichnungen, Malereien, Prints und Installationen, um die Quantenskala durch künstlerische Forschung und Experimente mit der menschlichen Skala zu verbinden. Das Projekt startete 2019 in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Quantenoptik in Garching. In dieser Zeit entwickelte der Künstler zusammen mit dem Wissenschaftler Dr. Neven Šantić die Lichtinstallation The Collapse. Diese Installation basiert auf dem Doppelspaltexperiment, bei dem die Aufspaltung der Wellenfunktionen beobachtet werden kann. Die Ausgabe des Experiments ist normalerweise sehr klein, wurde jedoch für Installationszwecke bis an die Grenzen des physikalisch Möglichen skaliert, sodass es visuell sichtbar wird.

Die während des Forschungsprozesses ebenfalls entwickelten grafischen Arbeiten untersuchen den Zusammenhang zwischen physikalischen Gesetzen und prozessualen Herangehensweisen an die Zeichnung sowie die Grenzen des digitalen Computers als Medium zur Darstellung der Quantenebene. Darin reduziert Hrvoje Hiršl die Zeichnung auf eine sich wiederholende Funktion, eine elementare Bewegungseinheit, die sich mit den physikalischen Eigenschaften von Farbe und Oberfläche auseinandersetzt. Die Ergebnisse dieser künstlerischen Experimente ähneln generativen Wachstumsstrukturen, der Lorenz-Gleichung, der Brownschen Molekularbewegung oder dem Verhalten subatomarer Teilchen in Elektronenbahnen. Hiršls Arbeiten sind in diesem Zusammenhang das Ergebnis seines experimentellen und spekulativen Zuganges zu Interaktionsabläufen, die durch eine Reihe von absichtlichen wie auch spontanen Handlungen, Zufällen, Entdeckungen und "Notfällen" erzeugt werden.

Mehr Informationen auf der Homepage von Hrvoje Hiršl