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Foto: Parking Violation, Cleveland 2016|Foto © Rainer Prohaska|© Bildrecht Wien 2024

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Esistenza Integrale - FUTURAMA LAB Artists & Friends

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Foto: FUTURAMA LAB, Sottomarino Federica Fellini, Installation & Performance, Opening Days, 59th Biennale Arte di Venezia, 2022 | © Bildrecht, Wien 2024

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Foto: MSFUSION, Schallaburg, 2019 | © Foto: Jacek Zydorowicz | © Bildrecht, Wien 2024

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Foto: MS FUSION, Schallaburg, 2019| Foto © Rainer Prohaska |© Bildrecht, Wien 2024

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Foto: Arsenale Voltaire, Solo Exhibition, Performance, Installation, Haus der Kunst St. Josef & River Aare, Solothurn, 2023 | © Bildrecht, Wien 2024

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Foto: A Suitable Suitcase, Solo Exhibition, Austrian Cultural Forum, Rom, On the Road Again, 2022 | © Bildrecht, Wien 2024

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Rainer Prohaska
Foto: Portrait |© Foto: Didi Sattmann

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Esistenza Integrale - FUTURAMA LAB Artists & Friends

RAINER PROHASKA | ESISTENZA INTEGRALE - FUTURAMA LAB ARTISTS & FRIENDS

Bildraum Studio

16. Januar 2024 bis 15. Juni 2024


SALON FUTUR

SALON FUTUR #2: Thema "An Ecology of Morals"
Dienstag, 19. März, 17-19 Uhr
Gast: Alexis Shotwell, Philosoph und Soziologe
Host: Kilian Jörg & Sabrina Rosina, FUTURAMA LAB

Diese Ausgabe von "SALON FUTUR" lädt Sie ein, das knifflige moralische Dilemma zu erkunden, mit dem Umweltengagement und -denken umgeben ist. Warum fällt es uns in einer Zeit, in der jede*r das Bedürfnis verspürt sich zu verändern, so schwer diese Veränderung zu fordern? Haben wir mehr Angst davor, als "moralisierend" betrachtet zu werden, als den ökozidalen Status quo fortzusetzen?

„An Ecology of Morals“ versucht den vorherrschenden Ängsten vor Individualisierung, Wokeness und Cancel Culture zu entkommen, indem Moral als ökologische Praxis betrachtet wird. SALON FUTUR unternimmt weiters den Versuch, den wenig reflektierten Dualismus zwischen "Ethik" und "Moral" rückgängig zu machen, indem Moral als eine oikos-basierte Praxis aufgefasst wird, welche viel eher als kollektive Umweltpolitik, denn als individuelle Verpflichtung betrachtet werden sollte.

Welche Erfahrungen haben Sie gemacht, wenn es darum geht, Probleme anzusprechen, bei denen es scheint, dass alle zustimmen, aber dennoch niemand handelt? Vermeiden Sie manchmal, Ihre Freunde und Kollegen nach Verhaltensweisen zu befragen, die Sie als ökozidal betrachten, trotz Ihres Wunsches, dies zu tun? Alexis Shotwell, Kilian Jörg & Sabrina Rosina sind besonders an Ihren Geschichten interessiert und würden sie gerne innerhalb des theoretischen Rahmens diskutieren, den sie in diesem Salon Futur vorstellen werden.

SALON FUTUR #2: Thema "An Ecology of Morals"
Bildraum Studio
Dienstag, 19. März, 17-19 Uhr


Rainer Prohaska - FUFUTURAMA LAB ARTISTS & FRIENDS

Rainer Prohaska - Artist-in-Residence von Jänner bis Juni 2024 - bezieht mit dem Team des von ihm 2020 gegründeten "FUTURAMA LAB- Art & Science for Ecological Transformations" das Bildraum Studio.

Sein besonderes Interesse gilt Phänomenen und Gegenständen des Alltags, die er auf humorvolle Weise und in adaptierter Form in den Kunstkontext stellt. Seit 2002 realisiert er Projekte, die sich künstlerisch mit Fragen der Ökologie und Nachhaltigkeit auseinandersetzen. „Künstler*innen eignen sich oft die Fähigkeit an, die dazu dienen, vermeintlich utopische Lebensmodelle zu erproben, alternative Ressourcen zu nutzen und kreative Lösungen für scheinbar unlösbare Probleme zu finden“, so Rainer Prohasksa.

Aus der Sicht der von Rainer Prohaska und dem Team der Non-Profit Organisation FUFUTURAMA LAB ARTISTS & FRIENDS ist es an der Zeit, nachhaltiges und soziales Engagement besonders in den Bereichen Kunst und Kultur zu forcieren, um ihr Potenzial zu nutzen. Das Team des FUTURAMA LAB ist dabei auf die Entwicklung, Produktion und Vermittlung von medialen, bildenden und performativen Kunstwerken fokussiert, die sich mit nachhaltigen Inhalten befassen. In diesen Schaffens-Prozessen spielt auch eine wissenschaftliche Reflexion einer universitären Forschungsinstitution eine wichtige Rolle.

Das FUTURAMA LAB setzt in den Produktionen u.a. folgende Schwerpunkte: das Schaffen von Anlagen zur Energiegewinnung in Form von ästhetischen Objekten, das Experimentieren mit alternativen Formen der Energieproduktion und die Thematisierung von möglichen, neuen Formen der Arbeit im Kontext von Veränderungen in Wirtschaft und Konsum. Hinzu kommt die Erforschung von alternativen und spielerischen Formen von Mobilität und Transport sowie temporäre, architektonische Interventionen mit dem Fokus auf renaturierte Stadtteile und die Wiederverwendung und das Recycling von Materialien.

TEAM
Künstlerische Leitung: Rainer Prohaska
FUTURAMA LAB Künstler*innen:
Sabrina Bühn
Kilian Jörg
Tomas Zierhofer Kin
Benjamin Klug

Residency-Term: 15.Jänner - 16.Juni 2024

Mehr Information finden Sie auf der Webpage von FUTURAMA LAB


Rainer Prohaska
* 1966 in Krems an der Donau, Österreich, lebt und arbeitet in Krems und Wien.
Studium der experimentellen Medienkunst in Wien und Krakau. Er arbeitete als Heißluftballonpilot, Höhlentaucher und Designer.

Seine Arbeiten kreisen um eine erweiterte Definition von Bildhauerei, um Interventionen, Instal-lationen und Performances. Beispielhafte Projekte für diesen prozessualer Ansatz sind:

TRAVERSO LA CITTÀ, 2020, öffentlicher Raum, Graz, Österreich; MS-FUSION, seit 2019, entlang der Donau, Europa; Nonsense Technologies, 2017, MOCAK, Krakau, Polen; Mobiles Teehaus, 2016, steirischer herbst, Leibnitz/Leut-Schach, Österreich; Parkverstoß, Zeitgenössische Kunst der Transformatorstation, 2016, Cleveland, USA; Drawing an Orange Line, 2015, Albertina, Wien, Österreich; San Lun Che, 2010, Anni Art Gallery, Peking, China.

Im Jahr 2009 wurde Prohaska mit dem MAK-Schindler-Stipendium ausgezeichnet. 2015 erhielt er das Österreichische Bundesstipendium für Kunst. Werke, Installationen und Performances von Rainer Prohaska wurden in Indien, Südkorea, China, USA, Japan, Kanada und ganz Europa ausgestellt. 2020 gründete er das "FUTURAMA LAB - Art & Science for Ecological Transformations", das Kunst mit wissenschaftlichen und akademischen Komponenten verbindet.