Michael Kos

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Foto: Eva Kelety

Präsident des Vereins

michael.kos@bildrecht.at


Ich über mich

Ich lebe und arbeite als freischaffender Künstler in Wien und in Retz/NÖ, mit Galerievertretungen in Österreich und in Deutschland. Meine Werke sind in Sammlungen wie ALBERTINA modern, Museum für Moderne - Salzburg, LENTOS - Linz, Museum für Moderne Kunst - Kärnten, Landesmuseum Niederösterreich u.a. vertreten. Als Künstler im Bereich von Skulptur/Installation/Objektkunst nehme ich mittels kritischer Arbeiten und Texte kontinuierlich Bezug auf gesellschaftspolitische Themen. Meine aktuelle Installation „71 Memory Box“ im Museum Moderner Kunst Kärnten zur Flüchtlingstragödie von Parndorf ist ein Beispiel dafür.

Meine Motivation

Aktiv zur besseren Positionierung der Kunst in der Gesellschaft beizutragen hat mich stets interessiert, als Künstler, als Kurator, als ehemaliger Leiter des Bildhauersymposions kunstwerk krastal – und seit 2017 als Vorstandsmitglied der Bildrecht. Im Schulterschluss mit der Bildrecht war ich in Podiumsdiskussionen und Medienforen der Vertreter der Bildenden Kunst bei der spartenübergreifenden Initiative „Kunst hat Recht“ 2012-2016, die maßgeblich zur Durchsetzung der Festplattenabgabe bzw. Speichermedienvergütung in Österreich beigetragen hat. Meine damit erfolgte Politisierung für die Urheberrechte der Kunstschaffenden hat mich zu einem regen Vorstandsmitglied der Bildrecht gemacht. Die Materie Urheberrecht ist sehr komplex und verlangt einiges an Auseinandersetzung ab; aber eine Institution wie die Bildrecht ist letztlich ein Selbstbehauptungsinstrument für die Kunst, für die sich der Einsatz immer lohnt. In dieser Richtung bringe ich mich auch aktiv in die aktuelle „Initiative Urheberrecht“ ein, die bei der Umsetzung der europäischen Urheberrechtsrichtlinie im Inland die Interessen der UrheberInnen bestmöglich wahren möchte.

Themen und Kompetenzen, die ich einbringen möchte

Ich durfte bereits einige Jahre an einer sehr erfreulichen Entwicklung mitwirken, die die Bildrecht zu einem repräsentablen Faktor in der österreichischen Kunstlandschaft gemacht hat. Mein weiteres Engagement gilt genau dieser Synthese aus spannenden Kunstpräsentationen, starker kulturpolitischer Stimme und kompetenter Urheberrechtsvertretung, die die Bildrecht ausmacht. All das fußt auf der Basis von fairen Vergütungen für die Nutzung künstlerischen Contents. Diese Basis ist jedoch nie stabil, sondern unterliegt dem Wandel der Rezeptionsweisen und -techniken von Kunst sowie der politischen Befürwortung eines Fair-Pay. Nach außen braucht es neben der Institution Bildrecht auch immer die authentische Vertretung durch die Kunstschaffenden selbst. Nach innen setze ich mich für einen Vorstand ein, der die Geschäftsführung unterstützt, aber sich auch als Thinktank für die Agenden der Kunst und ihrer UrheberInnen begreift.