Corona Überbrückungsfonds

Unterstützung aus dem Bildrecht Überbrückungsfonds

KünstlerInnen und Kreative, die aufgrund der Corona-Krise in außerordentliche wirtschaftliche Bedrängnis geraten, können finanzielle Unterstützung beantragen. Beim Überbrückungsfonds handelt es sich um eine Förderung aus dem SKE Fonds der Bildrecht, die nicht zurückgezahlt werden muss.

Antrag | Corona Überbrückungsfonds

Die Coronavirus-Krise ist eine große Belastung für die Kultur- und Kreativwirtschaft. Kunst- und Kulturveranstaltungen werden abgesagt, laufende Ausstellungen müssen schließen, Aufträge werden storniert und bereits kolportierte Termine auf ungewisse Zeit verschoben. Der Bildrecht Überbrückungsfonds ist eine schnelle Maßnahme, um bei finanziellen Engpässen, die der Krise geschuldet sind, zu helfen.

Hier finden Sie FAQs, die es Ihnen erleichtern sollen, die Unterstützung der Bildrecht oder anderer Stellen in Anspruch zu nehmen.

FAQs zum Corona Überbrückungsfonds

Kann ich als bildende/r KünstlerIn / ArchitektIn / FotografIn / GrafikerIn / IllustratorIn / DesignerIn / MedienkünstlerIn, ChoreografIn eine Unterstützung in der Corona-Krise beantragen?

JA

Mit diesem Fonds werden vor allem akute Engpässe abgefedert. Der Corona Überbrückungsfonds wird insbesondere bei existenziellen Schwierigkeiten von KünstlerInnen und Kreativen unterstützend wirken. Mit den ausgezahlten Mitteln sollen Mieten beglichen oder dringende Zahlungen o.ä. finanziert werden.

In welcher Form suche ich um eine Unterstützung an?

ONLINE ÜBER DIE EINGABE-MASKE

Tragen Sie Ihre Angaben in die entsprechenden Felder der Eingabe-Maske ein. Je konkreter der Nachweis der Schlechterstellung (Absage, Honorarentfall, Veranstaltungsverschiebung o.ä.) ist, desto zügiger können wir Ihren Antrag bearbeiten.

Kann ich auch eine Unterstützung in der Corona-Krise beantragen, wenn ich nicht Mitglied der Bildrecht bin?

JA

KünstlerInnen und Kreative der Sparten bildende Kunst, Medienkunst, Fotografie, Grafik, Illustration, Design und Choreografie mit Wohnsitz in Österreich können eine Unterstützung beantragen.

Aber: Nicht-Mitglieder sollten eine Mitgliedschaft erwägen, da die jährlichen Tantiemenzahlungen den finanziellen Spielraum deutlich erweitern können.

Welche sonstigen Institutionen gibt es, bei denen ich als bildende/r KünstlerIn / ArchitektIn / FotografIn / GrafikerIn / IllustratorIn / DesignerIn / MedienkünstlerIn, ChoreografIn eine Unterstützung beantragen kann?

Unterstützungsfonds des Künstlersozialversicherungsfonds (KSVF). Das ist ein – unabhängig vom Corona-Virus bestehender - Fonds zur Unterstützung von Künstler*innen in Notsituationen. Er vergibt auf Antrag Beihilfen zur Deckung des notwendigen Lebensunterhalts von bis zu EUR 5.000,- an KünstlerInnen mit Hauptwohnsitz in Österreich (unabhängig ob selbstständig und/oder unselbstständig tätig), die mit Einkommensausfällen wegen unvorhersehbarer/außergewöhnlicher Ereignisse konfrontiert sind. Kündigungen, Auftragsabsagen und sonstige Einkommensausfälle von Künstler*innen in Folge der Maßnahmen der Regierung zur Bekämpfung des Corona-Virus, können grundsätzlich als ein solches unvorhersehbares / außerordentliches Ereignis gewertet werden.

Länder und Gemeinden: Bitte informieren Sie sich bei der entsprechenden Kulturabteilung Ihres Bundeslandes, sowie bei Ihrer Wohngemeinde. Lassen Sie nichts unversucht, um Ihre existenzielle Situation zu verbessern. Mit Verständnis für die allgemein angespannte Lage bei den Kulturschaffenden ist derzeit verstärkt zu rechnen.

Verwertungsgesellschaften: Nutzen Sie nach Möglichkeit auch entsprechende SKE- und Sonder-Förderungen anderer Verwertungsgesellschaften:

AKM & austro mechana für Musikschaffende
LSG für MusikproduzentenInnen
Literar-Mechana für SchriftstellerInnen, AutorInnen und ÜbersetzerInnen.
VAM für FilmproduzentenInnen
VDFS für FilmurheberInnen

Gibt es noch andere Entlastungsmöglichkeiten für Kunst- und Kreativschaffende?

JA

Denken Sie an die Möglichkeiten von Stundungen und Zahlungsaufschüben. Gerade öffentliche Stellen (Sozialversicherungsträger, Finanzamt, Energieanbieter o.ä.) haben derzeit ein offenes Ohr, wenn es um Zahlungsverpflichtungen geht, die nicht oder sehr schwer eingehalten werden können. Suchen Sie den Dialog mit diesen Stellen, auch mit Banken. Vielleicht wird Ihnen auch Ihr Vermieter in dieser Krisenzeit entgegenkommen.